Abenteuer Enztalradweg 2013

Montagmorgen 6.00 Uhr, 27 Schüler der vierten Klasse der GWRS Hessigheim stehen mit müdem, aber auch gespanntem Blick an der Bushaltestelle. Was werden die nächsten 2 Tage wohl bringen?Bequem mit Bus und Bahn starten die Schüler und ihre 10 Betreuer zum ersten Etappenziel dieser Grundschul-Abschlussfahrt nach Enzklösterle, zur Quelle der Enz. Nach den obligatorischen Fotos an der Quelle geht es zu dem wartenden Auto und dem Lastwagen der Felsengartenkellerei und zu dem, was darin heute Morgen schon in aller Frühe hierher transportiert wurde – und allmählich steigt die Spannung. Denn das eigentliche Abenteuer ist nicht die Quelle, nicht der Zielort, sondern der Weg zurück mit dem eigenen Fahrrad. 50 km im Sattel und in den Beinen werden es heute Abend sein, wenn die Jugendherberge Burg Rabeneck als Etappenziel erreicht ist. Nach den wichtigen Anweisungen von Herrn Pfeiffer und den ersten gefahrenen Metern wird schnell klar, dass dies kein einfacher Sonntagsausflug werden wird. An die ungewohnte Umgebung, den Schotter auf den Wegen und an die mit Tages- und Übernachtungsgepäck schwer beladenen Fahrräder müssen sich die Kinder erst noch gewöhnen. Die ersten Kilometer bewegt sich daher die lange Schlange der hintereinander fahrenden Lehrer, Schüler und Eltern nur zögerlich, immer wieder unterbrochen durch kleinere Stürze und erste notwendige Reparaturen. Doch allmählich werden die Kinder sicherer und das Tempo höher, auch ein platter Reifen und eine gerissene Kette sind schnell repariert. Es bleibt mehr und mehr Zeit, die vorbeiziehende Landschaft wahrzunehmen. Das anfangs tiefe und enge Enztal, die dichten Wälder und die verschlungenen Wege entlang des noch bescheidenen Flüsschens. Nach mehreren Stärkungs- und Erholungspausen nähert sich der Tross langsam der Stadt Pforzheim und nach über 7 Stunden wird mit letzter Kraft die Steigung zur Burg erklommen.Erschöpft und müde werden die Fahrräder abgestellt und das Gepäck auf den Zimmern verteilt. Nach einem leckeren Abendessen und ein wenig Ruhe kehren die Kräfte langsam zurück und so verbringen sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder noch einen entspannten Abend. Am nächsten Morgen geht es direkt nach dem Frühstück weiter auf die nächste Etappe, zurück zum Ausgangspunkt nach Hessigheim. Doch hier teilt sich die Truppe, denn nur 13 der 27 Schüler brechen sofort auf, um den kompletten Rückweg auf dem Fahrrad zu meistern. Die Anderen gönnen sich noch etwas Entspannung im naheliegenden Freibad, bevor auch hier wieder fleißig in die Pedale getreten wird. Auch wenn den Kindern die Anstrengungen des ersten Tages noch anzumerken sind, geht es flott weiter nach Enzberg. Von dort überbrückt die Gruppe einen Teil des Weges per Bahn nach Bietigheim. In Bietigheim angekommen, schmeckt das leckere Eis bei tollstem Sommerwetter und nach den Anstrengungen dann besonders gut. Auf dem Spielplatz wird schließlich die Wartezeit auf den anderen Teil der Truppe verbracht, die sich einige Zeit später geschafft, aber glücklich ebenfalls dort einfinden. Wieder gemeinsam geht es nun zur letzten Etappe, der Fahrt zurück nach Hessigheim. Einerseits sind allen die kräftezehrenden 75 bzw. 110 km Strecke anzumerken, andererseits zieht es auch alle zurück nach Hause, zurück zu den besorgten Eltern, die bereits mit Gegrilltem, Salaten und Getränken am Hessigheimer Spielplatz warten. So geht mit einem geselligen Abend das Abenteuer Enztalradweg erschöpft, aber auch glücklich und stolz auf das Geleistete zu Ende.An dieser Stelle herzlichen Dank an Herrn Pfeiffer, der sich in seinem letzten Schuljahr als Lehrer nochmal auf dieses Abenteuer eingelassen hat. Danke auch an Frau Stadler und an die zahlreichen Eltern, die als Fahrradtransporteure, Begleiter und Festorganisatoren zum Gelingen dieses Abenteuers beigetragen haben.

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